Freitag, 4. Mai und Samstag, 5. Mai

Der letzte Besuchstag galt ganz der Stadt Marburg. Der Weg von Wehrda nach Marburg wurde zu Fuß zurückgelegt, erster Anlaufpunkt war die Elisabeth-Kirche. Die Schüler besichtigten die Kirche und hörten vom Leben und Wirken Elisabeths. Das Thema war bereits in der Schule in Norwegen behandelt worden.

Auf dem weiteren Weg durch die Oberstadt und hinauf zum Schloß wurde die Topographie der Stadt beim Gang über steile Gassen und Treppen körperlich spürbar. Durch einen Zufall war auch eine Besichtigung der sonst verschlossenen Kasematten und des Hexenturms möglich. Ein ausführlicher Rundgang durch das Schloß und die Ausstellungen setzten dann den Schlußpunkt unter das offizielle Besuchsprogramm. Der Rest des Tages stand den Schülern zur privaten Erkundung der Universitätsstadt zur Verfügung.

Am Abend trafen sich Gäste und Gastgeber im Landeck-Center in Wehrda zu einer kleinen Abschiedsfeier mit einem leckeren Buffet. Der anschließende spontane Besuch einer nahen Diskothek fand bei den Schülern natürlich begeisternde Zustimmung. So kamen zwar auch die Fahrer erst spät in der Nacht nach Hause, aber die Freude der jungen Leute machte das mehr als wett.

Am Samstag hieß es schließlich Abschied zu nehmen. Gegen Mittag traten die Gäste aus Norwegen die Rückreise zunächst nach Frankfurt zum Flughafen an. Auf der Fahrt mit der Bahn von Marburg nach Frankfurt wurden sie von einer Abordnung der Regionalgruppe Nordhessen begleitet. Fußballfans auf dem Weg zum Spiel Frankfurt gegen Aachen sorgten dabei im Zug und auch in der S-Bahn vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Flughafen für Stimmung. Nach einigen letzten Abschiedsfotos und einem herzlichen Lebewohl gingen wir auseinander. Eine aufregende und spannende Woche mit sehr vielen Eindrücken und Erlebnissen lag nun hinter uns, an die sich die Schüler, wie sie einhellig versicherten, immer und gerne erinnern würden.